Links sehen Sie die iberische Halbinsel

Spanien wollte uns nicht so leicht gehen lassen. Den kompletten Samstag saßen wir in der  Flaute fest. Zwischen 8 und 18 Uhr brachten wir es gerade mal auf knappe 18 Meilen zurück gelegte Strecke. Wobei dies auch eher den von achtern kommenden Wellen als dem Wind zu zuschreiben war. Die Zeit vertrieben wir uns mit Kartenspielen und poetischen Versuchen (siehe letzter Blog Eintrag). Am Samstag Abend kam der Wind dann zumindestens so weit zurück, dass wir einen Spi setzten konnten: die „Black Pearl“ musste ran.

Auch die lokale Flora und Fauna wusste uns zu begeistern. Das Meeresleuchten, welches uns schon in der Biskaya jede Nacht erheiterte, machte auch auf den letzten Metern nicht schlapp. Gekrönt wurde das Ganze mit Delfinen, die eine leuchtende Spur im Wasser hinterließen. Der Nebel/Dunst, der zusätzlich Nachts aufzog, machte selbst die Hundewache zu einem spannenden Erlebnis.

Der Wind nahm in den nächsten Tagen immer mal wieder zu oder ab, aber die Richtung änderte sich nicht entscheidend. Und so segelten wir die verbliebene Strecke bis Sines fast komplett unter Spi. Nur Sonntag Mittag musste er  in der Mittagsflaute kurz der Genua weichen. Am Montagabend nahm der Wind dann so weit zu, dass es Zeit war den Sturm-Spi zu setzen. Es ging also nochmal flott Richtung Ziellinie. So machten wir Montagnacht nach 1116 Meilen in Sines fest.

Es war alles in allem eine super Tour, auch wenn wir gerne vor der Rona II die Ziellinie überquert hätten. Die Freude, die Tour bei guten Bedingungen und ohne Schäden absolviert zu haben, überwog aber.

Mareike und Flo

2 Gedanken zu „Links sehen Sie die iberische Halbinsel“

  1. Liebe Peter Segelmannschaft,
    wie man auf dem Race-Tracker sehr gut sehen konnte, ist die Rona
    einige Seemeilen weiter draußen gesegelt und hatte dadurch wahrscheinlich besseren Wind. Wenn der Peter mit 1 – 2 kn angegeben war, ist die Rona immer noch mit 4 – 5 kn gesegelt. Er hat Euch erst gegen Ende die Führung abgenommen.
    Viel Erfolg auf den weiteren Etappen
    G. Maxeiner (Papa von Flo)

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